| Übung Euregio 2010

 
Kellen. Übung der Löschgruppen aus Griethausen und Warbeyen verlief bei der Euregio erfolgreich. Die Löschgruppenführer Jürgen van Acken und Wolfgang Küster waren mit der Leistung ihrer Männer zufrieden.


(klick auf's Bild: Fotogalerie)

"Absitzen, hinterm Fahrzeug aufstellen"

Es ist kurz vor halb sieben: Die drückende Hitze ist verflogen. Die Löschgruppenführer Jürgen van Acken und Wolfgang Küster stehen entspannt mit Euregio-Mitarbeitern vor dem Seiteneingang des Hauses Schmitthausen. Unter ihnen Heidi de Ruiter, Pressesprecherin der Euregio Rhein-Waal: "Ich bin schon gespannt, was gleich passieren wird. Es ist die erste Übung hier."

Es ist die Zeit der Löschgruppenalarmierung. Nur einige Minuten später hieß es von Wolfgang Küster aus Warbeyen: "Da sind meine schon." Das Einsatzfahrzeug hielt oberhalb des gläsernen Forums. "Das hat einen Grund", wusste Küster: "Wir haben nur ein Fahrzeug. Zunächst müssen alle wichtigen Dinge abgeladen werden. Danach geht's in die Wiese zum Löschwasserholen."

Einige Minuten später trifft Griethausen ein. Gruppenführer Peter Look erklärte kurz und knapp: "Absitzen, hinterm Fahrzeug aufstellen." Schnell werden Schläuche ins Innere verlegt. Mit Atemschutzmasken geht's ins Dachgeschoss. "Es ist ziemlich warm dort", wusste van Acken. Auf einmal ein Funkspruch: "Wir benötigen den RTW (Rettungswagen) und einen Notarzt zur Einsatzstelle." Die 'unterm Dach' versteckte Person, eine Puppe, wurde gefunden. Kurzer Hand musste die einzige Frau der Griethausener Gruppe, Nadine Nellessen, ihren Einsatz abbrechen Ihr Atemschutzgerät hatte nur noch 110 bar. Zu wenig! Gruppenführer Look ergriff die Initiative: "Der 2. Trupp wird zurückgezogen – wegen defektem Atemschutzgerät." Danach konnte Nellessen wieder zum Einsatzort. Diesmal mit einem Atemschutzgerät aus Warbeyen. Durchs enge Treppenhaus bergen die Wehrleute aus beiden Ortsteilen die verletzte Person. Bevor sie sich auf in den Kellerbereich machen. Denn auch dort war eine "Puppe" versteckt.

Dann ein lauter Schrei aus dem Außenbereich. Ein Schlauch war geplatzt, hatte sich sozusagen verselbständigt. "Das auch noch", schrie Wolfgang Küster. Und Jürgen van Acken aus Griethausen ergänzte: "Mit unserem gesamten Schlauchbestand wird's schon ganz schön knapp." Während ein weiterer Schlauch ausgebreitet wird kann die andere Person (Puppe) aus der hintersten Ecke des Kellers geborgen werden.

Das Fazit nach dem Einsatz, der gegen 21 Uhr endete, konnte sich sehen lassen. "Es ist prima gelaufen, auch wenn ein Atemschutzgerät, ein Funkgerät defekt und ein Schlauch geplatzt ist. Wir wollten mal sehen, wie zwei kleine Truppen wie wir das bewältigen können", so Einsatzleiter Jürgen van Acken.

Quelle: NRZ.de


Am Freitag den 11.06.2010 proben die freiwilligen Feuerwehren von Griethausen und Warbeyen den Ernstfall. Im Haus Schmithausen in Kleve Kellen breitet sich ein Brand aus, Rauchentwicklung und zwei vermisste Personen, so die Aufgabe. Mit dem Löschwasser, das aus dem Altrhein geholt wurde, wurde dann der Teich an dem Gebäude der Euregio Rhein Waal aufgefüllt. Punkt 18:30 Uhr sollten die Löschgruppen über den stillen Alarm benachrichtigt werden, dass Haus Schmithausen in Kleve Kellen zumindest "raucht" und zwei Personen vermisst würden. Antenne Niederrhein hatte das allerdings schon über den Äther gebracht und so wurde aus der spontanen Übung eine angekündigte. Tapfer schlugen sich die Wehrmänner und Frauen und selbst ein Rohrkrepierer - ein D-Rohr platzte - konnte die Feuerwehrmännern und -frauen nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Fotos: Kurt Michelis WAZ / FotoPool

 
Quelle: derWesten.de





Bericht aus Niederrhein Nachrichten



Update 21.05.2015
 
Einsatz Nr. 5:
Mittwoch, 20.05.2015
19:33 Uhr
- Unklare Rauchentwicklung
Martin-Schenk-Straße
(Kleinbrand Eisenbahnbrücke)
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